Testbericht SUPERCOOK SC110

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Diese ganze „automatische“ Küche besteht nur aus einem Topf. Ein paar Arbeiten müssen aber natürlich auch hier von Hand verrichtet werden. TestPraktiker hat seine Kochprofis auf das Gerät angesetzt um zu prüfen was Dichtung und Wahrheit ist.
Der SUPERCOOK SC110 nennt sich schlicht „multifunktionale Küchenmaschine“, aber auch die Abteilungen Backen und Braten, haben es sehr schwer bei den Fähigkeiten des Gerätes. Vorbei sind die Zeiten der Tränen beim Zwiebel schneiden oder des langweiligen Aufpassens, daß die Suppe nicht anbrennt.
Auch als kompletter Kochneuling kann ein Mahl gelingen. Die Maschine wird bereits mit 36 gespeicherten Rezepten auf dem Bedienmodul „Yumi“ ausgeliefert. Sämtliche Voreinstellungen zum Gericht wie Zeit, Geschwindigkeit und Temperatur sind schon eingespeichert und können Schritt für Schritt abgearbeitet werden. Auf www.supercook.me steht dem Verbraucher zusätzlich eine Rezeptsammlung mit internationalen Rezepten in momentan 12 unterschiedlichen Kategorien als Download zur Verfügung. Einfach das gewünschte „Menue“ auswählen und auf der mitgelieferten SD-Karte abspeichern. Danach die Karte in das abnehmbare Bedienmodul des SUPERCOOK stecken, die Zutaten in richtiger Reihenfolge und nach Anweisung in den Topf geben und die meiste Zeit den SUPERCOOK allein arbeiten lassen – so kocht nicht nur die moderne Hausfrau, sondern auch Männer finden nun freudig ihren Weg in die Küche.
Der SUPERCOOK besteht aus einem 2l Topf aus Edelstahl mit einem im Boden integrierten 1000 Watt starken Heizelement, um den Inhalt auf Temperaturen zwischen 40°C und 130°C zu bringen, sowie einem vierflügeligen herausnehmbaren Messer, welches gleichzeitig als Rührwerk dient.

In dem leicht zu reinigenden Kunststoffgehäuse verbirgt sich neben dem 500 Watt starken Antriebsmotor, der im Test für ausreichend Mix- Rühr- und Hächselleistung sorgte, auch die weitere Elektronik.

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Das abnehmbare Bedienmodul Yumi erinnert eher an ein Smartphone, als an ein Haushaltsgerät, denn es hat neben 5 multifunktionalen Bedienknöpfen und zwei Reglern auch ein 4,3'' Farbdisplay. Der Anwender wird Schritt für Schritt durch ein Rezept geführt, inklusive aller nötigen Voreinstellungen für Zeit, Geschwindigkeit und Temperatur.
Leider hat Yumi keine eigene Stromversorgung und ist daher nur am SUPERCOOK selbst zu betreiben. Dass das Bedienmodul nur in Verbindung mit der Küchenmaschine funktioniert ist, laut Hersteller, allerdings ein Sicherheitsaspekt. Mit Blick auf Mütter stellt es einen zusätzlichen Kinderschutz dar.
Die Kommunikation mit der in vielen Sprachen gehaltenen Rezeptsammlung auf supercook.me geht problemlos durch die herausnehmbare SD-Karte, auf die man heruntergeladene Rezepte speichern kann. Auch eine Einkaufsliste lässt sich über die Rezeptdatenbank mühelos erstellen. Wer möchte kann seine eigenen Rezepte hochladen und so mit vielen Kochfreunden teilen.
Unsere Tester waren mit einem Linux Betriebssystem unterwegs, hier erforderte das Auspacken der Rezept-Archive ein wenig Computererfahrung, ob dies unter Windows oder MacOS besser gelöst ist, konnten wir nicht testen. Sehr erfreut waren wir aber, daß bestimmte Anwender nicht von vornherein „ausgesperrt“ werden.
Gespannt machten wir uns an das erste Rezept – es sollten Hundekekse mit Hackfleisch für unsere tierischen Mitarbeiter werden. Hat man alle Zutaten vorrätig, kann es auch schon los gehen.

Je nach Rezept sind die Zutaten entweder zu Beginn des Kochvorgangs in den Topf zu geben oder später hinzu zu fügen – egal, durch die Voreinstellungen sagt das übersichtliche Display auf jeden Fall rechtzeitig, was zu tun ist und mahnt mit einem Tonsignal, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Manuelle Anpassungen sind allerdings immer möglich, ebenso wie das Kochen nach eigenem Gusto und „frei nach Schnauze“.
In unserem ersten Fall war es einfach, denn nach der Zerkleinerung und Vermengung der Zutaten konnten diese entnommen und zum Ausbacken in den Backofen geschoben werden. - Bobby und Willi waren so begeistert, daß wir auf unsere Finger aufpassen mußten und sogar unsere Katzen wollten diese Leckerbissen unbedingt haben.
Nun folgten natürlich etwas anspruchsvollere Gerichte für uns Menschen, wie z.B. ein Eintopf, ein komplettes Menü mit Kartoffeln, Gemüse, Fisch und einer leckeren, cremigen Dillsoße.
Auch Brotaufstriche und Marmelade gelangen problemlos.
Schon unsere Großeltern stapelten manchmal die Töpfe übereinander, denn nicht alles muß sehr heiß gegart werden. Heute nutzt man das Dampfgaren für die schonende und gesunde Zubereitung der Nahrungsmittel. Beim SUPERCOOK wird die Wärme des aufsteigenden Dampfes in mehreren Etappen genutzt. Für den Topf selbst gibt es einen Kocheinsatz, der je nach Rezept in die Flüssigkeit eintaucht oder das Gargut in den Dampf hält. Der Vapore Dampfgaraufsatz wird, wie der Name schon vermuten läßt, auf den Topf aufgesetzt. Hier läßt sich nun Fisch, Fleisch und vor allem Gemüse extrem schonend im Dampf garen – ein völlig anderes Geschmackserlebnis!

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Wer jetzt glaubt, das sei schon alles, der irrt sich gewaltig, denn der SUPERCOOK erledigt Zerkleinerungs-, Mix-, Rühr-, Knet-, Dünst-, Koch- und sogar Anbrataufgaben mit Leichtigkeit.

Schaumige Speisen und Schlagsahne konnten wir auch, dank eines speziellen Rühreinsatzes, problemlos herstellen. Selbstverständlich lassen sich die einzelnen Funktionen des SUPERCOOK auch direkt aufrufen und entweder alles oder auch nur einzelne Schritte vollkommen individuell bestimmen. Wer dann nicht vergessen hat sein Zubereitungsvorgehen aufzunotieren, kann anschließend "sein" Rezept in die Rezeptdatenbank hochladen, per SD-Karte speichern und anschließend auf der SC110 nutzen. Übrigens: Bis zu 3 Freunde können, inklusive eines Bildes, direkt über das neue Rezept informiert werden.

Testkoordination: Carmen Walkenhorst
Testbericht: Michael Giebel / Udo von Waldowski

testmarke supercook sc110 Unser Fazit: Qualität / Nutzen „sehr gut“

Der SUPERCOOK ist eine Maschine, die die Funktionen vieler Küchenmaschinen in einem einzigen Gerät vereint. Hat man sich ein Rezept aus der Rezeptsammlung herunter geladen oder ein eigenes erstellt, wird man durch SUPERCOOK vom Einkauf bis zum fertigen Gericht geführt. Für einen Besuch bei einer/m anderen/m SUPERCOOK-Besitzer(in) nimmt man einfach das Bedienteil mit und kocht eben dort! Das Yumi wird also zum digitalen Rezeptbuch. Der Hersteller verspricht durch Firmware Updates das Gerät immer aktuell zu halten. Wir empfanden das Gerät als echte „Haushaltshilfe“.

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