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Testbericht PicoPix 2480 von Philips

PicoPix

Bereits seit einigen Jahren erobern riesige Flachbildschirme die Fernsehwelt. Durch ihre nunmehr erschwinglichen Preise haben sie inzwischen fast jeden Röhrenbildschirm aus deutschen Wohnzimmern verdrängt. Doch der Trend vom Kino für zu Hause wird durch ein weiteres Gerät revolutioniert: den Taschenprojektor PicoPix 2480 von Philips. Wie der Name schon sagt, liegt seine Stärke in der Mobilität. Während die üblichen Projektoren (häufig auch einfach als „Beamer“ bezeichnet) gleich mehrere Kilo wiegen und auf eine feste Stromversorgung angewiesen sind, kann der PicoPix durch Handtaschenformat und einen eingebauten Akku glänzen. Dies macht ihn vor allem für die Anwendung in Kombination mit Smartphones und auch Wechseldatenträgern interessant, da das Gerät einen eingebauten Videoplayer besitzt. Wir haben den kleinen Lichtzwerg für Sie auf Herz und Nieren geprüft.

PicoPix

Sofort fiel uns auf: Man ist der klein (B: 105 x H: 31 x T: 105 mm). Gerade mal 270 g bringt der kleine Projektor auf die Waage (ohne Kabel) und wirkt durch diese Kombination wirklich handlich.

Die Bedienung geht kinderleicht von der Hand, sodass auf die mitgelieferte Bedienungsanleitung getrost verzichtet werden kann. Nach dem Einschalten dauert es nur schnelle zehn Sekunden bis man Bild- oder Filmwiedergabe starten kann. Das Gerät zeigte sich sehr anschlussfreudig mittels integriertem Kartenleser für SD-Cards und MMCs. Datenquellen lassen sich per USB und HDMI anschließen, Video- und Audiosignale über VGA, VA und Component übertragen. In Sachen Kompatibilität ließen sich keinerlei Mängel feststellen. Auch die Displays von iPads, iPhones, Android-Smartphones und Tablets können durch den PicoPix großformatig wiedergegeben werden.
Sehr praktisch ist der Einsatz als Wechseldatenträger. Durch den 1,8 GB (effektiv) großen internen Speicher des Projektors lassen sich Dateien beispielsweise zwischen Computer und Gerät austauschen.

Positiv ist uns aufgefallen, dass der integrierte Player des PicoPix mit allen gängigen Video-, Audio- und Bildformaten umgehen kann.

Super ist auch, dass das Rohformat .ts abgespielt werden kann, ohne es vorher konvertieren zu müssen. Zum Hörerlebnis (ein Lautsprecher ist integriert) führen alle Dateien im Format MP3, OGG, WMA, AAC und WMA. Bilder können Sie als JPEG, TIFF, BMP, PNG und GIF betrachten.

PicoPixHäufiger Knackpunkt bei mobilen Wiedergabegeräten ist der Akku. Im Test überzeugte der PicoPix mit einem optional wählbaren Eco-Modus, der den Energieverbrauch im Betrieb auf 7 Watt senkt (Normalmodus: 16 Watt). Dieses nützliche Feature lässt die maximale Wiedergabedauer eines Spielfilms auf 2,15 Std. im Akkubetrieb ansteigen (Normalbetrieb: 1,15 Std.). Erreicht werden kann dies nur durch das Reduzieren der Bildhelligkeit, sodass der Energiebedarf sinkt. Ist ein Netzkabel angeschlossen, läuft der Projektor stets im Normalmodus, um die beste Bildqualität zu liefern. Als weiteres Helferlein bei der Akkupflege erweist sich der Energiesparmodus, welcher eine frei einstellbare Abschaltfunktion bietet, um unnötigen Stromverbrauch vorzubeugen --Klasse!

Wirklich komfortabel ist die mitgelieferte Fernbedienung. Auch bei zehn Metern Entfernung übersetzte sie unsere Anweisungen fehlerfrei.

PicoPix

Sollte man dichter am Projektor sitzen, stört kein lauter Lüfter den Bildgenuss. Das Betriebsgeräusch wurde als angenehm leise empfunden, was daran liegen dürfte, dass als Lichtquellen LEDs dienen, die ohnehin nicht besonders warm werden. Nichtsdestotrotz liefern sie mit 80 ANSI Lumen eine beeindruckende Lichtstärke und Bildqualität, auch bei sechs Metern Entfernung. Für einen Projektor in dieser Größe ein wirklich gutes Ergebnis. Die projizierten Auflösungen liegen bei maximal 854 x 600 Pixeln (16:9) bzw. 800 x 600 Pixeln (4:3).
Erfreulich ist, dass trotzdem die Wiedergabe sämtlicher gebräuchlicher Auflösungen von VGA bis WXGA (1280 x 768) sowie der Videostandards von PAL bis 1080i/p möglich ist, sodass sie auch ihre HD-Medien wiedergeben können.

Kaum etwas trübt unseren Eindruck des handlichen Taschenprojektors. Als negativ wäre zu erwähnen, dass nicht alle Kabel zum Lieferumfang gehören (HDMI zu mini-HDMI fehlt).
Außerdem hörten wir im Test bei der Wiedergabe von VOB-Dateien keinen Ton.

Testkoordinator: Frank Hennig
Testbericht: Susanne Schwarz

testmarke picopix 2480 Unser Fazit: Ergebnis Preis / Leistung „sehr gut“

Wer ein preisgünstiges, schnell einsatzbereites, leicht zu bedienendes Gerät, das mit einer Vielzahl von Formaten zurechtkommt, sowie ein Gerät mit einer klasse Bildqualität sucht, das dazu mit sehr wenig Strom auskommt, ist mit diesem LED-Beamer allerbestens bedient.

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