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Testbericht Shuttle XPC nano Barebone NC01U

Shuttle XPC nano Barebone NC01U

Was liegt zwischen Laptops bzw. Notebooks, die für den Einsatz unterwegs bestens geeignet sind und den großen stationären PC's?
Eine Gerätegruppe, die eigentlich viel zu wenig Beachtung findet: Mini-Barebones!

Mit den großen PC's, von Bastlern geliebt und von „Feinden“ verächtlich DOSen genannt (Betriebssystem DOS und Blechgehäuse) haben sie gemein, dass ihnen Tastatur und Bildschirm fehlen. Dafür sind sie zumeist kleiner als ein Laptop und wie in unserem Beispiel, auch sparsamer.
Den von uns getesteten Shuttle NC01U gibt es in verschiedenen Varianten, die vor allem den Prozessor und den Speicher betreffen. Für die Prozessoren kommen 4 „Generationen“ in Frage, vom Celeron 3205U bis hin zum Core i7-5500U. Die RAM-Ausstattung reicht von 2GB bis 16GB und ist natürlich auch nachträglich bis zum Maximum von 16GB aufrüstbar.

Mit seinen gerade mal 141 x 141 x 29mm (LBH) hat er ein Gesamtvolumen von 577ml, also etwas mehr als ein halber Liter.

Das flache, schwarze Kunststoffgehäuse wird sicher keinen Design-Preis gewinnen, passt sich aber gerade dadurch an viele Gegebenheiten wunderbar an und ist zweckmäßig gut. Es sieht nicht nur liegend oder stehend, per einsteckbarem Fuß auf einem Schreibtisch gut aus, sondern verschwindet sogar komplett, wenn man es mit der VESA-Halterung direkt hinter den Monitor montiert. Auch hier hat der Hersteller auf kostenintensive Schnörkel verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert.
Beim Blick auf die „Kommunikation“ mit der Außenwelt, bleibt aber kaum ein Wunsch offen. Für das/die Display(s) steht ein HDMI und ein Mini-DisplayPort zur Verfügung, den VGA-Anschluß sucht man allerdings vergeblich.

Zwei USB 3.0-Anschlüsse, die bis zu 2A Ladestrom bereitstellen, stehen sogar im ausgeschalteten Zustand zum Laden von Smartphones oder anderen Geräten zur Verfügung.

Für weitere USB-Geräte gibt es nochmal zwei USB 2.0-Anschlüsse zusätzlich. Per Kabel fühlt der Kleine sich in einem Gigabit-LAN zu Hause und ohne Kabel kommuniziert er mit WLAN-AC oder Bluetooth 4.0.

Der COM-Port zeigt eindeutig, dass es sich hier um einen Computer handelt, der auch mal als Kasse oder ähnliches System betrieben werden kann, denn in diesem Bereich gibt es noch viele Geräte, die den COM-Port nutzen. Audio IN und OUT wird über eine COMBO 3,5“ Klinke (Kopfhörer+Mikro) bereitgestellt, auch hier sieht man die Zielgruppe. Der SD CardReader ist mehr als sein Name vermuten lässt, denn darüber kann das System auch gestartet werden. Für die notwendige Power sorgt ein externes Netzteil mit nur 65 Watt.

Sehr erfreulich fanden wir, das der Hersteller darauf verzichtet, ein Betriebssystem mit zu verkaufen. Hier hat der Kunde die Möglichkeit, selbst zu wählen, wird nicht von vornherein festgelegt und muss etwas bezahlen, was er gar nicht haben will.

Es kommen somit kostenpflichtige Windows-Systeme, als auch kostenlose Linux-Distributionen in Frage. Bei letzteren ist lediglich das Anwendungsgebiet entscheidend, denn es werden alle modernen Distributionen unterstützt. Ob sich auch ein MacOS installieren lässt, haben wir nicht getestet und es geht auch nicht aus den Herstellerangaben hervor.
Die Anforderungen an Prozessor und RAM bestimmen natürlich die Einsatzgebiete und so können wir hier nur sagen, dass in diesem Bereich alles analog zu Laptops und normalen PC's zu sehen ist. Es ist schließlich einfach nur ein normaler Computer, der in einem schicken kleinen Gehäuse daher kommt.
Unser Testmodell, die günstigste Barebone-Version mit einem CPU Celeron mit 1,5GHz, war schon mit 2x 4GB DDR3L Speicher + 128 GB M.2 SSD sowie Win 10 Home ausgestattet. Wir haben verschiedene RAM Varianten getestet und raten dazu, mindestens 2 x 4GB, besser aber 2 x 8GB einzusetzen, da viele moderne Anwendungen erhöhte Speicheranforderungen haben. Unsere testweise eingesetzten 2 x 2 GB waren bei vielen Anwendungen etwas schwach auf der Brust. Für einen Office PC (schreiben, mailen) reicht es aber.

Bildergalerie

Natürlich braucht man auch noch etwas, das man sehen kann. Hier haben wir einen kleinen Wermutstropfen, denn der gute alte VGA-Anschluss steht nicht zur Verfügung. Wer nur einen Monitor anschließen möchte, kann zwischen HDMI und Mini-DisplayPort wählen, wer aber zwei Monitore betreiben möchte, muss auch die beiden zur Verfügung stehenden Anschlüsse nutzen – eine Einschränkung, die man aber gern in Kauf nimmt. Wer darüber hinaus eine 4K Ultra-HD Auflösung (2160p) braucht, muss mindestens einen Intel Core i3 Prozessor und Dual Channel Speicher (zwei gleiche Speichermodule) einsetzen.

Zusammenfassend können wir nur sagen, dass es ein rundum gelungenes Gerät ist, welches sich perfekt auf die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Liebhaber von Desktop-PCs finden alle benötigten Anschlüsse. Ein echter Ersatz für PC's und Laptops und ein Platzsparwunder sowieso.

Testkoordination: Markus Beelko
Testbericht: Michael Giebel

testmarke testmarke Shuttle XPC nano Barebone NC01U Unser Fazit: Qualität / Nutzen „sehr gut“

Ein richtiger Power-Zwerg, der fast keinen Platz beansprucht und im besten Fall einfach gleich hinter den Monitor gehängt wird. Die Leistung, selbst des von uns getesteten Basis Modells, kann als bestens eingestuft werden. Wir würden auf jeden Fall ein paar Euronen mehr in den RAM Speicher investieren, die ja von 2 – 16 GB verarbeitet werden können. Die überwältigend vielen Anschlussmöglichkeiten begeisterten uns. Eine pfiffige Ladefunktion für USB Geräte wie Smartphone oder Tablet mit bis zu 2 A ist gut durchdacht. Als Barebone geht es ab 155€ los. Aufrüsten kann man natürlich bis zum Top-Mini-Rechner mit einem Intel i7. Ein rundum gut gelungenes und schickes Teil!

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