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Testbericht Sattel SQ-Lab 621

Sattel SQ Lab 621 01

Fahrradsattel trainiert Lendenwirbelsäule
Wohlfühlgefühl auch auf längeren Strecken

Begeisterte Radfahrerinnen und Radfahrer klagen oft über Probleme im Rücken, Ziehen im Ischiasnerv oder Taubheitsgefühle. Die Wohlfühlkomponente beim Radfahren sinkt damit auf längeren Strecken rapide ab. SQlab hat mit dem active 621 (oder 602 für Trekking) einen feinen Sattel nach medizinischen Gesichtspunkten entwickelt.

Vorteile des Modells: Beim Treten wiegt der Sattel aufgrund einer Speziallagerung leicht nach links und rechts mit und begleitet damit perfekt die Beckenbewegung, anstatt ihr entgegenzuwirken.

Der unangenehme Satteldruck bleibt somit aus und die Bandscheiben der Lendenwirbelsäule werden auch noch mobilisiert. Entgegen unserer ersten Annahme war das Sitzgefühl überhaupt nicht schwammig, sondern vom ersten Kilometer an richtig angenehm.

Der Sattel eignet sich bestens für den Einsatz auf City- oder Trekkingrädern mit eher aufrechter oder leicht schräger Sitzposition.

Der Hersteller empfiehlt den Sattel übrigens auch für Heimtrainer. Diese Gruppe wurde jedoch nicht von uns getestet. Für den Einsatz auf Mountainbikes, Fitness- und Rennrädern gibt es zum jeweiligen Radtyp passend weitere Sättel der active-Linie mit den gleichen biodynamischen Vorteilen für den Nutzer.
Das eingesetzte Prinzip der tieferliegenden Sattelnase bietet dem Fahrer mehr Platz und größeren Freiraum im Dammbereich. Es wurde vom Urologen und Extrembiker Dr. Stefan Staudte entwickelt und ist auch bei weiteren Modellen von SQlab zu finden.

Sattel SQ-Lab 621-03

Sattel SQ-Lab 621

Unsere sechs Tester haben insgesamt etwa 2.000 Kilometer auf dem Sattel zurückgelegt. Bei Testgewichten zwischen 75 und 118 Kilogramm konnte keinerlei Materialverschleiß oder Materialermüdung am zentralen Dämpferelement festgestellt werden. Die Nähte sind in bestem Zustand, keine Fransen, Fussel oder Risse.
Zwei Tester benötigten drei Fahrten zur Eingewöhnung, da der Sattel eben nicht mit Weichgel gefüttert ist, welches die Sitzhöcker oft zu tief einsinken lässt und dann die empfindlicheren oberen Teile der Beckenknochen reizt. Er ist straffer, aber trotzdem weich, ohne dass die Sitzknochen darin versinken.

Sattel SQ-Lab 621

Nach zwei bis drei Tagen, ist die Freude perfekt. Unsere vier anderen Tester kamen vom ersten Tag an bestens zurecht.
Der Hersteller setzt auch bei diesem Sattel auf ein Grundprinzip: Der Sattel muss zur Anatomie des Radlers passen! Ist der Sattel für das Becken der Fahrerin oder des Fahrers zu schmal, wird man damit nie glückliche Radtouren unternehmen können. Das Becken sollte immer vor dem Kauf vermessen werden, d.h., der Abstand der sogenannten Sitzhöcker wird dabei ermittelt. Der gute Fahrradfachhandel verfügt über einen passenden Testhocker. Aber auch zu Hause ist das Messen mithilfe eines Wellpappekartons machbar.

Sattel SQ-Lab 621

Unser Leserservice: anbei eine
Kurzanleitung zum richtigen Messen.

Die Modelle active 621 und active 602 können danach in der optimal passenden Breite gekauft werden.

Testkoordinator: Markus Beelko
Text: Udo von Waldowski

testmarke sattel sq-lab 621 Unser Fazit: Testergebnis Qualität/Nutzen „hervorragend“

Ein anatomisch ausgeklügelter Sattel, der seinen Preis auf jeden Fall wert ist.

Fazit 0-25 Jahre:
Spitzenteil, würde jedoch eher den mitgetesteten active 602 (Trekking)benutzen.

Fazit 25-50 Jahre:
Hervorragendes Produkt, welches bei Langstrecken bestens unterstützt.

Fazit 50-75 Jahre:
Kein steifes Gefühl in der Lendenwirbelsäule, trotzdem sicheres Sitzgefühl.

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