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Testbericht Kia Soul

Kia Soul

TestPraktiker fuhr den Kia Soul

Ein Fahrzeug mit eigenwilligem Äußeren, das sich aus der Fahrzeugmasse abhebt, verbunden mit qualitativ hochwertigem Innenleben.
Mit seinen kompakten Maßen, bei trotzdem großem Raumangebot, konnte die „Seele“ auch in der Stadt überzeugen.
Den Kia Soul Spirit betritt man per schlüssellosem Zugang. Der Schlüssel kann in der Hosentasche bleiben. Ent- und verriegelt wird einfach per Knopfdruck am Türschloss.
Eine hohe Dachlinie und die dazu gut angepasste Höhe der Sitze, machen selbst älteren Herrschaften ein sehr bequemes Ein- und Aussteigen möglich.
Auch für Mitfahrern im Fond ist, durch weit zu öffnende Türen, das Einsteigen ein Kinderspiel.
Der Innenraum wirkt trotz des Materialmixes aus geschäumten Kunststoffteilen, Hartplastik, Aluhighlights und Lederimitat, nicht billig sondern eher modern.

Das Platzangebot im Innenraum möchten wir als sehr gut bezeichnen. Ob Kopf oder Beinfreiheit, Vordersitze oder Rückbank, auch Menschen mit knapp über 1,90m können entspannt mitfahren.

Die große Innenbreite erstaunt, ob seiner kompakten Aussenhülle.
Der Fahrersitz ist höhenverstellbar, der Beifahrersitz leider nicht.

Die Bedienung des Soul ist, durch gute Positionierung aller Schalter und Knöpfe, intuitiv möglich und benötigt nur eine kurze Eingewöhnungszeit. RuckZuck fühlt man sich „zu Hause“.

Das Lenkrad ist in hohem Maße verstellbar das heißt sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung. Unterschiedliche Tester (1,60m bis 1,95m) fanden dadurch immer ihre optimale Lenkposition. Pedale und Schalter ließen sich gut erreichen und bedienen.
Der Soul wird per Startknopf gestartet, der sich in der Mittelkonsole befindet.
Die automatische Lichtsteuerung (Fahrlicht, Fernlicht, etc.) sei positiv erwähnt.
Das in unserem Testfahrzeug verbaute Soundsystem mit den entsprechenden Lautsprechern konnte die Tester durchweg begeistern. Radio, Navigation und Smartphone (Bluetoothverbindung), werden über das System per Touchscreen gesteuert. Eigene Musik kann mit einem USB-Stick ebenfalls eingespeist werden.
Wer tanken möchte oder muss, findet in der Nähe des Fahrersitzes einen kleinen Entriegelungshebel für den Tankdeckel, welcher nicht über die zentrale Schließanlage geöffnet werden kann.

Unser Testwagen war mit dem 1,6-Liter-Dieselmotor bestückt, der 100 kW/136 PS Leistung bringt. Je nach Fahrweise und Mischungsverhältnis der jeweiligen Strecken, lagen wir im Verbrauch bei 5,7 bis 6,4 Liter/100km. Der Tank bietet für 54 Liter Platz.

Die sechs Gänge ließen sich präzise und sehr leichtgängig schalten. Die Schaltwege sind kurz, die Kupplung kann gefühlvoll bedient werden.

Bildergalerie

Im sechsten Gang hat man zwar kein „Rennpferd“ mehr aber der Diesel zieht ab 1.500/1.600 Umdrehungen kontinuierlich nach oben.
Eine Berganfahrhilfe ist ebenfalls im Soul verbaut und erleichtert das Anfahren auf schrägen Straßen.
Die bei Kia übliche Gangempfehlung auf dem Display, empfahl übrigens immer früher zu schalten, als man es vom Gefühl her selber tun würde. Man kann sich zum spritsparenerziehen lassen oder, man ignoriert die Anzeige eben.
Vier Erwachsene und ein Kind finden bequeme Voraussetzungen für größere Fahrstrecken, z.B. im Urlaub. Eine serienmäßige Dachreling in der Ausstattungsversion SPIRIT ermöglicht es, noch einen Koffer mit maximal 80 kg Gewicht aufzupacken. Der Kofferraum hat eine niedrige Ladekante und die Klappe lässt sich sehr weit nach oben öffnen. Die Geräuschkulisse im Innenraum empfanden alle Testerinnen und Tester als sehr angenehm. Der Motor macht erst im höheren Drehzahlbereich mit kernigem Geräusch auf sich aufmerksam. Auf durchschnittlichen Autobahnfahrten mit Geschwindigkeiten von 120-140 km/h waren Unterhaltungen in normaler Lautstärke problemlos möglich.

Kia bietet auch beim Soul seine, als sehr verbraucherfreundlich einzustufende siebenjährige Herstellergarantie! Alternativ bis maximal 150.000 km!

Viele andere Hersteller verkaufen ihren Kunden Garantieverlängerungen nämlich meistens zusätzlich.

Testkoordination: Udo von Waldowski
Testbericht: Redaktion TestPraktiker

testmarke kia soul Unser Fazit: Qualität / Nutzen „sehr gut“

Unsere wichtigsten Eindrücke sind wohl das individuelle und eigenwillige Design, komfortables Einsteigen, geräuscharmes Reisen und eine sehr gute technische Funktion.
Der Soul bietet auch größeren Menschen genügend Raum und lässt sich durch eine niedrige Ladekante bestens zum Einkaufen nutzen. Ein gutmütiger Motor und ein ordentlich abgestimmtes Fahrwerk hinterlassen bei uns positive Erinnerungen.

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