Testbericht Aiptek Pocket Cinema A100W DLP Pico Projektor

Aiptek Pocket Cinema Projektor

Kino aus der Manteltasche
Aiptek Pocket Cinema A100 DLP Pico Projektor im Praxistest

Wenn man den Projektor von Aiptek in der Hand hält, dann weiß man sofort, warum er "Pico" heißt. Er ist nämlich klein ... sehr klein! Mit gerade mal 113 mm x 112 mm x 26 mm (LxBxH) und 280g, hat man hier einen richtig kompakten Beamer in der Hand. Zum Vergleich fielen uns eine interne 5 1/4" Festplatte oder drei übereinander liegende Smartphones ein. Das Gehäuse macht einen sauber verarbeiteten, stabilen Eindruck. Man kann dieses Gerät natürlich nicht mit einem "ausgewachsenen" Beamer vergleichen, aber das hat der Kleine auch gar nicht nötig. Seine Stärken liegen in ganz anderen Bereichen. Zunächst fällt auf, dass man sich keine Sorgen über ein kurzes "Lampenleben" machen muss.

Der PocketCinema A100W setzt auf die, aus dem Kino bekannte, DLP Technologie mit RGB LED's die eine Lebensdauer von ca. 20.000 Stunden erreichen.

Das wären immerhin 5,5 Jahre, wenn man ihn täglich 10 Stunden lang nutzen würde! Bei leicht abgedunkelten Räumen, lassen sich damit brillante Bilder, Filme und Webseiten an die Wand „werfen“. Ein Abend im geselligen Kreise, kann man mit dem Pico prima mit den letzten Urlaubsfotos garnieren ohne gleich schweres Gerät mit sich zu schleppen.

Bildergalerie

Das hauptsächliche Einsatzgebiet dürfte aber sicher bei Präsentationen liegen. Dabei ist es egal ob Power Point oder Bildvorträge die man, quasi aus der Tasche heraus, einem größeren Kreis von Teilnehmern nahe bringen möchte.

Auf einer Fläche von bis zu 300cm in der Diagonalen, kann man seine Arbeit darstellen.

Das funktionierte im Testlauf ganz hervorragend ohne ein einziges Kabel, vorausgesetzt der interne Akku ist geladen. Unsere Tester waren von der Qualität der Bildwiedergabe sehr positiv überrascht. Bei zu kleinen Texten sollte man allerdings aufpassen. Die können schnell unscharf werden. Das ist aber auch kein Wunder, denn das Gerät arbeitet mit einer WVGA-Auflösung von 854x480 Pixeln. Wer schon vor 20 Jahren einen Computer besaß, erinnert sich sicherlich an die 640x480 Pixel seines 14"-VGA-Monitors. Das "W" steht hier für "wide", also 16:9 Bildformat.
Der Projektor lies sich mühelos in bestehende WLAN-Netze einbinden. Nach Installation einer APP, funktionierte die direkte Kommunikation mit Apple iOS oder Android-Geräten, meistens reibungslos. Das ist auf die Protokolle Airplay und Miracast zurück zu führen. Letztere sorgte im Test dafür, dass es nicht bei allen Android Geräten zu einer Verbindung kam. Hier kommt es wohl auf die passende Version an. Auch über HDMI/MHL läßt sich der Pico Projektor per Kabel mit anderen Geräten verbinden. Den notwendigen Strom liefert ein eingebauter Akku der, bei moderater Helligkeit, immerhin bis zu 2 Stunden ohne Nachladen auskommt.

Testkoordination: Frank Hennig
Testbericht: Michael Giebel

testmarke Aiptek Pocket Cinema Projektor Unser Fazit: Qualität / Nutzen „gut“

Das Gehäuse ist qualitativ stabil, und der Pico Beamer macht einen guten Eindruck bei Präsentationen. Durch seine geringen Maße, ein ideales Werkzeug für Trainer, Lehrende und andere vortragende Menschen. Auf die Schriftgröße bei einer Präsentation sollte in jedem Fall geachtet werden. Je nach Abstand, kann es sonst schnell unleserlich werden. Als sinnvoller Begleiter in der Jackentasche wird er sicher schnell Freunde finden. Keine Wunder sollte man allerdings in hellen Räumen erwarten. Ein leicht abgedunkelter Raum genügt jedoch bereits, um Dateien ordentlich präsentieren zu können. Fotoabende bei Freunden bieten sich in der Freizeit ebenfalls an.

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